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Bundesanwaltschaft übernimmt Ermittlungen in Ansbach

   

Karlsruhe/Ansbach (dts Nachrichtenagentur) - Die Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen wegen des Sprengstoffanschlages in Ansbach. Das teilte die Behörde am Montagabend mit. Die Ermittlungen würden wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, versuchten Mordes und anderer Straftaten gegen nicht namentlich bekannte Beschuldigte aufgenommen und das Verfahren der Staatsanwaltschaft Ansbach damit übernommen.

 

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden aber vom Polizeipräsidium Mittelfranken fortgeführt. Bei dem Anschlag am Sonntagabend waren nach neuesten Angaben 15 Menschen verletzt worden, der Attentäter kam selbst ums Leben.

 

 

 

15 Verletzte nach Terroranschlag

 von Ansbach

 

Ansbach (dts Nachrichtenagentur) - Nach dem Anschlag von Ansbach ist die Zahl der Verletzten auf 15 gestiegen. Davon kamen vier in stationäre Behandlung in umliegende Krankenhäuser, teilte die Polizei mit. Zwölf Verletzte kommen aus der näheren Umgebung der Stadt Ansbach und sind nach ersten Überprüfungen deutsche Staatsangehörige.

 

Nach dem Anschlag hatte die Polizei sowohl das Zimmer des 27-Jährigen als auch die gesamte Asylbewerberunterkunft durchsucht. Mittlerweile stehe sicher fest, dass es sich bei dem Mann um den Verursacher der Explosion handele.

 

Bei der Durchsuchung hätten die Beamten u.a. auch zwei Mobiltelefone und einen Laptop sichergestellt, auf dem nach erster Auswertung Material mit salafistischem Hintergrund aufgefunden wurde, teilte die Polizei mit, die mittlerweile die "Soko Ansbach" mit 30 Beamten gegründet hat.

 

Bei der Auswertung eines Mobiltelefons fiel ein Video auf, auf dem der Attentäter in arabischer Sprache u.a. den Anschlag in Ansbach ankündigte. Im Zimmer des Mannes lagerten auch zahlreiche Chemikalien, die nach erster Einschätzung zum Bau von Sprengmitteln durchaus geeignet waren. Auch stellten die Beamten Batterien sowie einen Lötkolben sicher.

 

Über Zusammensetzung des verwendeten Sprengsatzes können derzeit noch keine belastbaren Angaben gemacht werden. Außerdem bat die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe.

 

Sollten Zeugen Foto-, Video- oder Audioaufnahmen vom Ereignisort bzw. aus der Umgebung der Open-Air-Veranstaltung ab 24.07.2016, 20 Uhr gemacht haben, die der Polizei zur Aufklärung des Sachverhalts dienen könnten, sollten diese der Polizei möglichst umgehend zur Verfügung gestellt werden.

 

 

 

 

Ansbach: 27-Jähriger Syrer

(in Deutschland geduldet)  tötet sich bei Musikfestival mit Sprengsatz

  

Ansbach (dts Nachrichtenagentur) - Ein 27-jähriger Mann hat am Sonntagabend bei einem Musikfestival im bayerischen Ansbach einen Sprengsatz gezündet: Dabei kam er selbst ums Leben, zwölf Menschen wurden nach Angaben des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann verletzt. Das Motiv des Tatverdächtigen sei noch unklar. Einen islamistischen Hintergrund halte er für naheliegend, so Herrmann weiter.

 

Bei dem Täter handele es sich um einen Mann aus Syrien, der vor zwei Jahren Asyl in Deutschland beantragt habe. Der Antrag sei vor einem Jahr abgelehnt worden, der 27-Jährige wurde aber in Deutschland geduldet.

 

Der Mann war dem bayerischen Innenminister zufolge bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten, zudem sei er in psychiatrischer Behandlung gewesen. Die Explosion hatte sich am Sonntagabend gegen 22:10 Uhr im Eingangsbereich des Veranstaltungsortes ereignet. Der Mann hatte nach Angaben der Ermittler versucht, auf das Gelände zu gelangen, sei aber abgewiesen worden, weil er keine Eintrittskarte hatte. Danach zündete er die Bombe.

 

Das Festival wurde abgebrochen.

 

STAATSMACHT und POLIZEI suggerierten zunächst immer wieder, es handele sich um eine "Gaststättenexplosion" (im Stil: So was passiert ja - leider - immer mal wieder ...) Das ließ sich aber bald nicht mehr halten: Die Gaststätte, ein Weinlokal, war an diesem Abend (wie immer sonntags) geschlossen. Die Detonation erfolgte  v o r   dem Lokal (also nicht drinnen) ... Und auch hier: Der 'Bomber', der viele andere Menschen mit in den Tod nehmen wollte,  war polizeibekannt! Und schleppte seine Bombe in einem riesengroßen Rucksack durch die Stadt.

 

 

 

Reutlingen:

21-jähriger Asylbewerber

tötet Polin (45) auf offener Straße mit einer Machete

  

Reutlingen (dts Nachrichtenagentur) - Ein 21-jähriger, wegen Gewalttaten polizeibekannter Flüchtling aus Syrien, der als Asylbewerber registriert ist,  hat in Reutlingen am Sonntag mit einer Machete um sich geschlagen und dabei eine Frau (45, Polin) getötet. Zwei Menschen wurden verletzt, bestätigte die Polizei. Der Täter sei durch die Stadt gelaufen und "habe mit der Machete um sich geschlagen".  Ein BMW-Fahrer rammte ihn, der Täter konnte festgenommen werden.

 

Obwohl die Polizei darauf hingewiesen hat, dass es sich bei dem Täter um einen als gewalttätig bekannten Asylbewerber aus Syrien handelt, hat die Tagesschau gestern Abend (20 Uhr) diesen Umstand verschwiegen

 

 

+++ MEINUNG   Da rennt ein polizeibekannter Gewaltverbrecher am hellichten Sonnagnachmittag durch die beschauliche Innenstadt von Reutlingen und versucht, mit einer Machete Menschen abzuschlachten. Eine Frau, eine schwangere Polin (45, in die er sich offensichtlich verliebt hatte),  ermordet er. Zwei Personen wurden schwer verletzt. In der Innenstadt von Reutlingen brach Panik aus. Es wird sicher zahlreiche 'kompetente' Stimmen geben, die versuchen werden, uns diese Bluttat zu erklären. Aber es wird vermutlich niemanden geben, der den Menschen die Angst nimmt. Und diese Angst, die Sorge um unser Zusammenleben, um unsere Heimat wird immer größer.  Betet für den zunehmend gestörten Frieden in unserem Land. Die Willkommensgesellschaft wird immer mehr zu einer Gesellschaft, die sich in eigentlich nie gekannter Weise ängstigt und die mehrheitlich nicht mehr davon überzeugt ist,  dass die sogenannte Staatsmacht  die Menschen zu schützen vermag.                                                                           hms                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

München:

...... von München hatte wahrscheinlich Mitwisser

   

München (dts Nachrichtenagentur) - Die Polizei hat im Zusammenhang mit dem Amoklauf von München einen 16-Jährigen verhaftet (er ist inzwischen wieder frei). Der Junge soll ein Bekannter des Amokläufers gewesen sein, teilte die Polizei mit. Der 16-Jährige habe sich bereits unmittelbar nach der Tat bei der Polizei gemeldet und sei zu seiner Beziehung zu dem Schützen befragt worden sein.

 

Da er sich in Widersprüche verwickelte, sei der Verdacht aufgekommen, dass er ein möglicher Mitwisser der Tat gewesen sein. Gegen ihn werde zunächst wegen des Verdachts der Nichtanzeige einer geplanten Straftat ermittelt. Bei der Gewalttat in München waren am Freitag neun Menschen und der Schütze ums Leben gekommen.

 

 

 

Die Tat in München

FOTO über dts Nachrichtenagentur

Anwohner wollte Amokläufer mit Bierflaschen stoppen

München (dts Nachrichtenagentur) - Die Anwohner, die auf dem "Parkdeck"-Video teilweise zu hören sind, wollten den Münchener Amokläufer unter anderem mit Bierflaschen stoppen. "Wir dachten erst, da wirft einer mit Böllern", sagte der Videofilmer, ein bosnischstämmiger Münchner, der "Welt am Sonntag". "Dann haben wir den Kerl mit der Waffe gesehen. Ich wusste, dass Freunde von mir im OEZ waren, ich wollte sie vor dem Typen warnen, deshalb habe ich den Clip weitergeschickt. Dass das dann um die ganze Welt geht, konnte ich ja nicht ahnen." Der Mann habe seine Pistole nachgeladen "und dann hat er sofort auf unseren Balkon geschossen.", berichtet der Mann, der seinen Nachnamen nicht bekannt geben möchte, weiter.

 

Zwei Schüsse seien ganz dicht über seinen Kopf eingeschlagen. "Ich hatte totales Glück, aber mein Vater hat etwas abbekommen." Der erlitt demnach eine Splitterverletzung am Kopf und wurde nach Informationen der "Welt am Sonntag" in einem Münchner Krankenhaus behandelt.

 

Der Amokläufer habe gerufen, dass er Deutscher sei und dass es nicht um den Islam gehe, erinnert sich der Mann, dessen Handy mit den Originalaufnahmen inzwischen von der Polizei beschlagnahmt wurde. Auf dem Video ist auch die Stimme eines Mannes zu hören, der den Amokläufer beschimpft. Nach Recherchen der "Welt am Sonntag" handelt es sich dabei um einen 57-Jährigen, der ein Stockwerk über der bosnischen Familie wohnt.

 

"Ich habe hier gestern Abend mein Feierabendbier getrunken, dann habe ich Schüsse gehört und dann ist mir dieser Vollpfosten mit der Waffe da unten aufgefallen", sagte der Baggerfahrer der "Welt am Sonntag". "Ich habe sogar versucht, ihn mit der Bierflasche zu treffen", aber die sei an der Überführung zum Parkdeck zersplittert. "Du bist doch nicht ganz sauber, habe ich gerufen, du bist ein Arschloch!", erinnert er sich. "Nein, hat er da gesagt, ich bin Deutscher." Dann habe der Mann seine Waffe gehoben "und Bamm, Bamm, Bamm, da bin ich in Deckung gegangen."

 

 

 

LKA: Amokläufer plante Tat seit vergangenem Sommer

 

München (dts Nachrichtenagentur) - Der 18-Jährige, der am Freitag in München neun Menschen und sich selbst erschossen hat, hat seine Tat offenbar bereits seit dem vergangenen Sommer geplant. Dass es einen Mittäter gegeben habe, schließe man mittlerweile definitiv aus, sagte der Chef des bayerischen Landekriminalamts, Robert Heimberger, am Sonntag. Der 18-Jährige habe zudem ein eigenes Manifest verfasst, in dem er sich mit der Gewalttat beschäftigt habe.

 

Anders als vielfach berichtet, sei bei dem Schüler bisher jedoch nicht das sogenannte Breivik-"Manifest" gefunden worden. Chatverläufe wiesen darauf hin, dass sich der 18-Jährige, der ein "ausgeprägten Ego-Shooter-Spieler" gewesen sei, die Tatwaffe im Darknet besorgt habe. Die Staatsanwaltschaft bestätigte unterdessen, dass der Schüler an einer psychischen Erkrankung gelitten habe und sowohl in stationärer als auch ambulanter Behandlung gewesen sei.

 

Zudem seien Medikamente gefunden worden. Immer wird betont: Hinweise auf eine politische Motivation gebe es weiter nicht.

 

 

Der Amokschütze tötete

in erster Linie Jugendliche

 

München - Ali David S. (18), Quelle: www.oe24.at) hat sich vor allem Jugendliche als Opfer ausgesucht. Junge Menschen im Alter von 15, 16, 17 Jahren. Neun Todesopfer sind zu beklagen, die meisten Opfer haben einen Migrationshintergrund. Viele von ihnen starben angeblich durch gezielte Kopfschüsse.  S. benutzte eine 9mm-Waffe; mit dieser Waffe hat sich der 18-Jährige dann auch selbst getötet.

 

Offensichtlich verfügte S. , der noch Schüler war, über große Kenntnisse im Umgang mit der Waffe. Diese Kenntnisse muss er sich irgendwo angeeignet haben. Als Waffennarr soll er nicht aufgefallen sein.  Nach Angaben der Ermittlungsbehörden muss er aber von Amokläufen fasziniert gewesen sein, berichtet oe24 - ÖSTERREICH.

 

In einem von David S. mitgeführten roten Rucksack fanden die Ermittlungsbehörden noch 300 Schuss Munition.

 

Ob der Täter in dem Schnellrestaurant, in dem zuerst geschossen hat, tatsächlich "Allahu Akbar" gerufen hat, steht definitiv nicht fest.  Es soll zwar eine entsprechende Zeugenaussage geben. Unklar jedoch, ob seine Rufe in dem Restaurant richtig gedeutet wurden. Unklar offensichtlich auch, ob sich der "Deutsch-Iraner" tatsächlich in psychologischer Behandlung befunden hat, wie er bei einem Wortgefecht mit einem Anwohner, das nahe des Tatortes  stattfand, selbst behauptete.

 

Nicht geklärt ist, ob er mit seiner Aussage "Scheiß Ausländer" versuchte, eine 'falsche Fährte' zu legen. Im Internet war immer wieder spekuliert worden, die Amoktat habe einen 'rechtsradikalen Hintergrund'.

 

Offenbar liegen auch Erkenntnisse vor, dass der Täter über einen sozialen Dienst bewusst Jugendlche in das Schnellrestaurant gelockt haben soll.

 

 

Quelle: www.oe24.at

 

 

Bayerns Innenminister: Münchener Amokläufer hatte Waffe aus Darknet

 

München (dts Nachrichtenagentur) - Der 18-Jährige, der am Freitag in München neun Menschen und sich selbst erschossen hat, hat sich wohl über das Darknet eine Waffe verschafft. Das bestätigte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann dem ZDF. Die Tatwaffe stamme aus der Slowakei. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Ermittlerkreise darüber berichtet.

 

Demnach handelte es sich bei der Glock 17 um eine reaktivierte Theaterwaffe. Der 18-Jährige hatte in einem Münchener Einkaufszentrum um sich geschossen. Derzeit gehen die Ermittler von einem "klassischen Amoktäter ohne politische Motivation" aus.

 

Hinweise auf einen terroristischen Bezug gebe es nicht, wird immer wieder wiederholt.

 

 

Ermittler:

Es war die Tat eines Einzelnen!

 

München (dts Nachrichtenagentur) - Die Schießerei in München mit mindestens zehn Toten ging offenbar doch nur von einem Einzeltäter aus. Das teilte die Polizei in der Nacht auf Samstag mit. Dieser habe mindestens neun Menschen erschossen und sich schließlich selbst getötet, über 20 weitere Personen wurden verletzt, darunter mindestens drei schwer.

 

Zuvor hatte es über Stunden geheißen, dass nach bis zu drei Tätern gefahndet werde. Dies ging offenbar auf die Aussagen von Zeugen zurück. Tatsächlich hatte offenbar gegen 17:50 Uhr am späten Freitagnachmittag lediglich ein Mann in der Nähe des Olympia-Einkaufzentrums im Stadtteil Moosach begonnen, unter anderem vor einen McDonalds`s und im Einkaufzentrum selbst auf Menschen zu schießen.

 

Um 17:52 Uhr ging der erste Notruf bei der Polizei ein. Eine Zivilstreife hatte den Mann schon früh im Visier, ihn dann aber zunächst verloren. Zwei Videos, die von dem Vorfall im Internet verbreitet wurden, scheinen aus der Rückschau authentisch.

 

Auf dem einen ist der Täter zu sehen, wie er vor dem Schnellrestaurant auf in Panik weglaufende Passanten feuert, auf dem anderen Video läuft er auf einem Parkdeck umher und führt ein Zwiegespräch mit einem anderen Mann, der ihn über Zurufe beschimpft. Darauf ist zu hören, wie der Täter "Ich bin Deutscher" ruft und davon spricht, "in Behandlung" gewesen zu sein. Bereits gegen 20:30 Uhr war der Täter von der Polizei gefunden worden.

 

Es handele sich um einen 18-jährigen Deutsch-Iraner, der schon seit Jahren in Deutschland lebe  (seit 2 Jahren wohl in München, d. Red.), sagte Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä. Als Tatwaffe wurde eine Pistole benutzt, über ein Motiv gebe es bislang keine Informationen.

 

Der gesamte U- und S-Bahn-Verkehr war in der bayerischen Landeshauptstadt über Stunden eingestellt und wurde erst nach 1 Uhr wieder aufgenommen. Sonst stark belebte Plätze in der Münchener Innenstadt waren am Freitagabend fast menschenleer.

 

Zwischenzeitlich hatte die Polizei Autofahrer aufgefordert, Autobahnen in Richtung München zu meiden oder zu verlassen. Damit solle anfahrenden Einsatzfahrzeugen auf dem Weg nach München die freie Durchfahrt ermöglicht werden. Tatsächlich waren Polizeieinheiten aus anderen Bundesländern und sogar aus Österreich in München im Einsatz, insgesamt 2.300 Beamte.

 

Immer wieder war von Bürgern auch von Schüssen an anderen Plätzen und sogar von Geiselnahmen berichtet worden, was sich bis auf ein Drama am Flughafen, das offensichtlich nichts mit der Schießerei am Einkaufzentrum zu tun hatte, als Falschmeldung herausstellte.

 

Unter anderem hatten sich Bundespräsident Gauck, Außenminister Steinmeier und auch US-Präsident Obama bereits am Abend zu Wort gemeldet und ihrer Bestürzung Ausdruck gegeben.

 

"In Gedanken sind wir heute Abend bei allen Betroffenen, ihren Angehörigen und Freunden", sagte Steinmeier am Freitagabend.

 

Am Abend hätten ihn viele Solidaritätsbekundungen aus aller Welt erreicht. "Es tut in diesen Stunden gut zu wissen, dass unsere europäischen Freunde und unsere internationalen Partner an unserer Seite stehen."

 

Obama hatte zuvor gesagt, dass er von den Vorfällen in Deutschland gehört habe und dem Land alle Unterstützung zur Verfügung stelle. "Deutschland ist einer unserer engsten Partner", so Obama. Für Ärger bei der Polizei sorgten zahlreiche Bilder und Videos im Internet, die teilweise offenbar auch Opfer zeigten. "Bitte keine Bilder und Videos von Schießerei München veröffentlichen - Stellt sie uns zur Verfügung", schrieb die Münchener Polizei auf Twitter.

 

 

FOTO dts Nachrichtenagentur

 

 

f r e i e   m e i n u n g


 

v e r a    l en g s f e l d

www.achgut.com

 

Die Ungereimtheiten

von München

 

Die Botschaft wird mit einem Nachdruck auf allen Kanälen und in allen Facetten verbreitet, dass es sich wie Gehirnwäsche anfühlt: Der Massenmörder war ein depressiver Einzeltäter, der sich den Amoklauf von Winnenden zum Vorbild nahm und sogar dorthin pilgerte.

 

Bis Juni, wissen wir jetzt, war er in psychiatrischer Behandlung. Genutzt hat es offensichtlich nichts, aber wir werden bereits gewarnt, Depressive in Zukunft nicht als potentielle Amokläufer anzusehen.

 

Um noch eins draufzusetzen, wurde kurzzeitig sogar eine Verbindung zum norwegischen Schlächter Brevik hergestellt, die zwar zurückgenommen werden musste, weil das aufgefundene Manifest nicht von ihm, sondern vom aktuellen Attentäter stammte, aber irgend etwas bleibt ja immer hängen und darauf kommt es an. Kein Bezug zum IS! Wenn die Woche schon mit einer nicht zu leugnenden islamistischen Attacke angefangen hat, so soll die Bluttat vom Freitag auf Teufel komm raus keinen Bezug zum Islamismus haben. 

 

Anfangs wurde der Vorname des Deutsch- Iraners sogar mit David angegeben, obwohl der für einen schiitischen Moslem eher untypisch ist. Am Sonntag nannte das ZDF ihn immer noch David, obwohl bereits auch in den deutschen Medien zu lesen war, dass der richtige Vorname Ali lautete.

 

Wichtiger aber sind folgende Fragen: Warum wird in der deutschen Diskussion die Aussage der Frau aus dem McDonald´s unter den Tisch fallen gelassen, die in den britischen Medien verbreitet wurde, dass der Täter beim Schießen im Schnellrestaurant Allahu Akbar gerufen habe?

 

Die Frau hat den Täter als heavyset, stämmig, beschrieben. Das trifft kaum auf einen 18-jährigen Schüler zu, passt nicht zu den Fotos, die man uns vom Einzeltäter präsentiert. Auf den Videos sieht der Mann vor dem McDonald´s tatsächlich eher stämmig aus, der Plauderer auf dem Parkdeck aber eher nicht.

 

Die Polizei gibt zu, nicht zu wissen, warum der Täter auf dem Parkdeck auftauchte, um dort eine Unterhaltung mit einem Zeugen zu beginnen. Was gibt es für Beweise, dass der auskunftsfreudige Typ identisch ist mit dem Täter, der später in einer Nebenstraße tot aufgefunden wurde?

 

Warum hört man bei uns nichts von den drei Verhafteten in der Münchener Innenstadt, über die Sun, Mirror und CNN berichten?

 

Vor allem aber, warum werden gegen einen Einzeltäter, 2300 Mann in Bewegung gesetzt, darunter GSG 9 und österreichische Spezialkräfte und eine Bundeswehreinheit in Bereitschaft versetzt?

 

Auf der Pressekonferenz der Polizei fragte der Journalist Richard Gutjahr, ob die Polizei gewusst hätte, dass es am Freitag ab 16.00 Uhr auf Facebook eine Warnung vor einem islamistischen Terroranschlag in München gab. Nein, war die Antwort, das hätte man nicht gewusst. Die vielen am Freitag über München kreisenden Hubschrauber wären Teil einer Staffelflug- und Bergrettungsübung gewesen. Wenn das so war, hat die Tagesschau nichts davon gewusst, denn ihre Reporter vor Ort rätselten, was es mit den über ihnen kreisenden Hubschraubern auf sich habe.

 

Wir erinnern uns, dass zwischenzeitlich am Freitag von einer „Terrorlage“ in München die Rede war. Zu einer Terrorlage würde das in Gang gesetzte Großaufgebot passen, nicht aber zur Jagd auf einen Einzeltäter.

 

Inzwischen wird uns mitgeteilt, dass sich der Jugendliche seine Pistole aus dem Internet beschafft haben soll. Es soll sich um eine wieder schussfähig gemachte Theaterpistole handeln. Dafür hätte er mindestens 2000 Euro berappen müssen, die Munition kostet noch extra. Wo hat er das Geld her, woher die Verbindungen? Ins Darknet zu gelangen dürfte für einen Jugendlichen nicht so einfach gewesen sein, wie es uns im Fernsehen von den Öffentlich- Rechtlichen demonstriert wird.

 

Die Frage, wo der Mörder das Schießen gelernt und geübt hat, wird nach wie vor nicht gestellt.

 

Auf der heutigen Pressekonferenz der Polizei wird plötzlich unter ferner liefen wieder eingeräumt, man hätte keine Beweise für eine Einzeltäterschaft.

Es sieht alles danach aus, dass es eine Terrorwarnung in München gab, dass dies aber nicht zugegeben werden soll. Warum nicht?

 

Auffällig ist, dass unsere „Wir schaffen das!“-Kanzlerin zwanzig Stunden brauchte, ehe sie den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aussprach. Sogar Präsident Obama aus Übersee war schneller als sie gewesen. Warum dieses schon unanständig zu nennende Zögern?

Die mageren Verlautbarungen aus der Zusammenkunft des Sicherheitskabinetts am Sonnabend, vorgetragen von Innenminister de Maizière, bezogen sich darauf, dass man gegen Gewaltvideos im Internet vorgehen müsse. Kein Wort, zu den wirklichen Problemen.

 

Das Mindeste, was zu erwarten gewesen wäre, eine kritische Analyse der Politik der unkontrollierten Einwanderung, kam nicht zur Sprache. Statt dessen wird betont, die Täter seien ja keine Flüchtlinge gewesen, die nach der Einladung der Kanzlerin, nach Deutschland gekommen seien, sondern vorher. Ali S. wurde sogar in Deutschland geboren. Statt sich endlich einzugestehen, was inzwischen die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass die bisherige Integration nicht geklappt hat, wird weitergewurstelt, wie bisher.

 

Inzwischen gibt es zwei weitere Attentate. In Reutlingen ermordete ein 21-jähriger Syrer ein schwangere Polin, attackierte und verletze auf der Flucht fünf weitere Menschen, zum Teil schwer. Der Mann war seit Monaten polizeibekannt, wegen Körperverletzung, Diebstahl und Drogenbesitz. In einem Asylbewerberheim hatte er Hausverbot, weil er ständig randaliert und andere Mitbewohner geschlagen hat. Natürlich war auch er „ein guter Mann“, ein „freundlicher Kerl“, der lediglich zu viele Drogen wie Marihuana und Alkohol zu sich nahm und natürlich psychische Probleme hatte.

 

Kein islamistischer Hintergrund, Gott sei Dank!

 

Auch der Täter von Ansbach, der Musikfestivalbesucher in die Luft sprengen wollte, war der Polizei bekannt, aber ansonsten “freundlich, unauffällig, nett“.

 

Auch er war in psychiatrischer Behandlung, wenn vielleicht auch nur, um seine Abschiebung nach Bulgarien zu verhindern. Wahrscheinlich war der Mann von der Aussicht, ins schöne Bulgarien zu müssen, so traumatisiert, dass er gar nicht anders konnte als sich biltzzuradikalisieren und zum Terroristen zu werden. Diesmal war ein islamistischer Bezug nicht zu leugnen. Die Woche, die mit einem islamistischen Anschlag begonnen hatte, endete mit einem solchen.

 

In diesem Zusammenhang erfahren wir, dass die Zahl der „Flüchtlinge“, die unter Terrorverdacht stehen, sprunghaft gestiegen ist. Aktuell gibt es 410 Hinweise auf Terroristen unter den „Hilfesuchenden“. Natürlich darf so etwas nicht ohne Relativierung stehen gelassen werden:

 

„Wir sprechen aktuell von 59 Ermittlungsverfahren wegen eines Verdachts der Verwicklung in terroristische Strukturen, und das bei vielen Hunderttausend neu angekommenen Menschen“, beruhigt uns Innenminister de Maizière, der auch gleich wieder davor warnt, Muslime unter Generalverdacht zu stellen.

Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen, dass der Kurs der Titanic Deutschland völlig richtig sei, verkündet CDU- Generalsekretär Peter Tauber heute, die Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel “Wir schaffen das”, sei teilweise wahr geworden.

 

Man habe es geschafft jene, die zu uns gekommen seien, zu versorgen, ihnen ein Dach über dem Kopf und etwas zu Essen zu geben. Halleluja!

 

Da brauchen wir nicht mehr zu wissen, was sich in den Massenunterkünften abspielt, in denen die Neuankömmlinge zum großen Teil noch rumsitzen, was die Millionen, die zu uns gekommen sind, für Perspektiven haben, wie sie Deutschland sehen, was sie hier wollen und was sie erwarten. Mit diesem Taschenspielertrick, die Migrationsfrage auf den kleinstmöglichen Nenner reduziert zu haben, ist der Weg frei zur weiteren erfolgreichen Verfolgung des Merkel-Kurses direkt auf den Eisberg zu.