Es gibt keinen 'Fall Maria', es gab einen Menschen, um den wir alle trauern sollten!

"Der Fall Maria" (so überschreibt TOM DRECHSLER seinen Kommentar heute in der "Bild am Sonntag" zu der Verhaftung eines 17-jährigen, sogenannten Flüchtlings in Freiburg).

ES GIBT KEINEN "FALL MARIA"!

Es gab eine junge, lebensfrohe Frau, die grausam ermordet wurde und die, so hoffe ich, in vielen Herzen weiterlebt  - und die jetzt bei Gott ist.

"Angela Merkel  hat recht ..." (schreibt Herr Drechsler und meint damit Merkels 'humanitäre' Flüchtlingspolitik). Drechsler verbindet die beiden  Geschehnisse miteinander, will Merkel damit nützen - und muss sich gerade deswegen nicht wundern, wenn viele in unserem Land diese seltsame Diktion nicht verstehen und darüber auch empört sind.  Wir dürfen in unserem Land so vieles nicht mehr sagen, aber unsere Herzen schweigen nicht. Das hat auch die Aktion "Ein Herz für Kinder" erneut eindrucksvoll bewiesen. Das ist das gute Deutschland!                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         hms

FOTO Hans Martin Schmidt/hmsp

Tote Studentin (19) in Freiburg: Geschändet, getötet, weggeworfen

Maria musste qualvoll sterben

17-jähriger Flüchtling aus Afghanistan (seit 2015 in 'Deutschland') unter Mordverdacht

 

Freiburg (dts Nachrichtenagentur) - Ein 17-Jähriger soll Mitte Oktober in Freiburg Medizinstudentin Maria vergewaltigt und getötet haben: Der Tatverdächtige sei nun in Untersuchungshaft genommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Samstag mit.

 

Die Polizei sei dem 17-Jährigen nach der Auswertung einer Kameraaufzeichnung der Freiburger Verkehrs-AG auf die Spur gekommen. Die DNA-Probe des Festgenommen stimme mit den DNA-Spuren überein, die am Tatort entdeckt worden seien.

 

Die 19 Jahre alte, lebensfrohe  Medizinstudentin, die nach Medienberichten in einem katholischen Studentenheim wohnte,  war auf dem Heimweg von einer Feier zu ihrem Wohnheim Opfer des Verbrechens geworden.

 

(ffmdirekt) Bei dem mutmasslichen Täter handelt es sich um einen unbegleiteten Flüchtling, der 2015 nach Deutschland gekommen war und hier Aufnahme gefunden hatte.

 

Eine Verbindung zum Fall einer 27 Jahre alten Joggerin, die drei Wochen nach der Tat in Freiburg in Endingen (bei Freiburg) vergewaltigt und getötet wurde, besteht den Ermittlern zufolge bisher nicht.


Schlechtes Deutsch trotz Abi:  Bundeskriminalamt kann freie Stellen nicht besetzen

 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Das Bundeskriminalamt (BKA) kann viele Stellen nicht besetzen, die in diesem Jahr neu geschaffen wurden, weil Bewerber am Deutschtest scheitern. Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf den Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) berichtet, sollten von den 317 neuen Stellen 120 durch Kommissarsanwärter besetzt werden. Bislang traten aber nur 62 ihre Ausbildung beim BKA an.

 

Grund dafür ist nach Angaben des BDK-Vorsitzenden André Schulz vor allem der Rechtschreibtest im Aufnahmeverfahren, an dem die meisten Bewerber trotz Abitur scheiterten. "Die Hürden bei der Aufnahmeprüfung wurden schon in den vergangenen Jahren bei der Polizei in den Ländern und beim Bund gesenkt: sei es beim Mindestalter, bei der Mindestgröße oder beim Sporttest", sagte Schulz. "Wenn nun auch der Deutschtest reduziert oder gar abgeschafft wird, muss man sich schon fragen, was mit unserem Bildungssystem nicht in Ordnung ist."

 

Das Bundesinnenministerium teilte auf Anfrage mit, es werde an den Sprachtests festhalten. Allerdings sollten die Anforderungen im nächsten Jahr "modernisiert" werden.

 

 

 

Von der Leyen kritisiert Amtsvorgänger:

Homosexuelle wurden in der Bundeswehr 'erheblich' benachteiligt

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ihre Amtsvorgänger wegen der Diskriminierung von Homosexuellen durch die Bundeswehr scharf kritisiert. Schwule Soldaten seien jahrzehntelang "erheblich" benachteiligt worden, heißt es in einem vertraulichen Papier, wie das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet. Die Streitkräfte hätten ihnen "Berufswege verstellt" und Karrieren "verhindert".

 

Diskriminierung sei "im Personalmanagement der Bundeswehr" Realität gewesen.

 

Bis 1969 wurden homosexuelle Männer generell strafverfolgt. In der Bundeswehr galten sie laut einer "Zentralen Dienstvorschrift" aus der Zeit Helmut Schmidts auch danach als "Sicherheitsrisiken".

 

Bis 1984 wurden sie ausgemustert oder entlassen. Noch bis zum Jahr 2000 durften sie nicht Berufssoldaten werden und weder als Vorgesetzte noch als Ausbilder tätig sein. Justizminister Heiko Maas (SPD) will verurteilte Homosexuelle rehabilitieren und hat alle Ressorts um Stellungnahme gebeten.

 

Das Verteidigungsministerium äußerte sich nicht dazu, ob es die Kritik am eigenen Haus an Maas geschickt hat. Es bestätigte aber, dass "homosexuelle Angehörige der Bundeswehr bis in die späten Neunzigerjahre zum Teil erhebliche Laufbahn- und Verwendungsnachteile erlitten". Die Rechtsprechung insbesondere des Bundesverwaltungsgerichts habe "das Vorgehen bestätigt".

 

FOTO über dts Nachrichtenagentur

 

 

KLARE WORTE

Markus Söder (CSU) fordert Bundesregierung zum Kampf gegen Niedrigzinsen auf

 

München (dts Nachrichtenagentur) - Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) fordert mehr Einsatz der Bundesregierung für eine Wende in der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). "Deutschland als größter Beitragszahler der EU und größter Einleger bei der EZB muss seine Interessen nachhaltiger vertreten. Deutschland hat seinen Bürgern versprochen, dass der Euro so stark wie die D-Mark und die EZB eine europäische Bundesbank und keine Filiale der Wallstreet wird", sagte Söder der "Bild" (Freitag).

 

Konkret verlangt Söder einen klaren Fahrplan für das Ende der Niedrigzinspolitik: "2017 muss die Wende in der europäischen Geldpolitik bringen. Als erstes sollte der EZB-Rat auf seiner nächsten Sitzung den Ausstieg aus dem Programm zum Kauf von Staatsanleihen ankündigen. Sonst wird die EZB auf Dauer zu einer europäischen Bad Bank. Dann sollten die Negativzinsen für Bankeinlagen bei der EZB zügig abgeschafft werden. Und in einem weiteren Schritt müssen dann die Zinsen in der Eurozone wieder maßvoll angehoben werden", sagte der CSU-Politiker. Es könne nicht sein, dass deutsche Sparer die Leidtragenden der EZB-Politik seien.

 

"Den Preis für seine Politik zahlen vor allem die deutschen Sparer. Sie haben seit 2010 mehr als 300 Milliarden Euro verloren - bei Tagesgeldkonten, Rentenwerten und Versicherungen. Es kann nicht sein, dass der deutsche Sparer die Last trägt für die verfehlte Nullzinspolitik der EZB und den Reform-Schlendrian in manchen EU-Ländern."

 

Zudem erwartet Söder, dass Griechenland im kommenden Jahr erneut Geld brauche. "Die Bemühungen der Griechen sind unbestritten. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis Griechenland erneut Geld braucht. Deshalb werden wir im kommenden Jahr wieder vor den gleichen Diskussionen stehen, wie vor einem Jahr. Manchmal kommt man sich vor wie in dem Film `Und täglich grüßt das Murmeltier`."

 

MEINUNG  Der Franke Söder ist ein kluger Kopf. Er weiß, mit deutlicher Kritik an der festgefahrenen, absolut unsinnigen Zinspolitik der sogenannten 'Europäischen Zentralbank" (EZB), die deutsche Sparer auslaugt,  lassen sich in Deutschland Wahlen ewinnen!                                                                                                                                   hms

 

 


"Wir erleben nur  Polemik und reflexhafte Missbilligung: Der Verfassungsschutz sieht nix, macht nix, taugt nix ..."

Thüringer Verfassungsschutz-Chef kritisiert Linkspartei

 

Erfurt (dts Nachrichtenagentur) - Thüringens Verfassungsschutz-Präsident Stephan Kramer hat sein Amt gegen die massive Kritik der regierenden Linkspartei in Schutz genommen und seinen nach den NSU-Pannen eingeschlagenen Reformkurs verteidigt. "Im Thüringer Verfassungsschutz ist substanziell aufgeräumt worden. Alibi-Reformen oder bloße Kosmetik waren und sind keine Lösung", sagte Kramer dem Nachrichtenmagazin "Focus".

 

Die Umbrüche in der Behörde seien so gravierend gewesen, dass die nachrichtendienstliche Arbeit lange Zeit gefährdet war. "Das Misstrauen der anderen Landesämter war groß. Thüringen wurde von wichtigen Informationsflüssen abgeschnitten und stand bis vor wenigen Monaten weitgehend isoliert da", sagte Kramer dem Magazin.

 

Grund war die Tatsache, dass die Erfurter Behörde alle NSU-Akten ohne Freigabeabstimmung sofort an die Untersuchungsausschüsse in Bund und Ländern geliefert hatte. "Aus politischer Sicht war es richtig, alles weiterzugeben. Was die Zusammenarbeit innerhalb des Verfassungsschutzverbunds angeht, war es ein absolutes Desaster – ein Vertrauensbruch", so Kramer.

 

Schließlich hätten die Akten auch Hinweise auf Quellen anderer Ämter enthalten. "Mittlerweile sind wir im Verbund wieder dabei", so der Verfassungsschutz-Chef. Kramer verwahrte sich gegen die Dauerangriffe der in Thüringen mitregierenden Linkspartei und kritisierte die seiner Ansicht nach unwürdigen Umgangsformen einiger Politiker.

 

"Dass Teile der Linkspartei nichts von uns halten, wusste ich bereits vor meinem Amtsantritt. Das ist Teil der Geschäftsgrundlage, und damit kann ich umgehen. Was mich jedoch enttäuscht, ist die Tatsache, dass einige Personen dieser Partei bis heute nicht einmal mit mir reden. Sie lehnen jedes Gespräch ab", so Kramer.

 

Teile der Linkspartei hätten kein Interesse, in einen kritischen Dialog mit der Sicherheitsbehörde einzutreten. "Stattdessen erleben wir nur Polemik und reflexhafte Missbilligung: Der Verfassungsschutz sieht nix, macht nix, taugt nix." Kramer stellte klar, dass er die "pauschalen Vorverurteilungen" nicht länger hinnehmen werde. "Bei der Kritik geht es nicht um Inhalte, sondern um Stimmungsmache. Doch so schnell geben wir nicht auf. Wir sind weder faul noch dämlich, noch überflüssig."

 

Kramer betonte, wie wichtig der Einsatz von V-Leuten zur Gefahrenabwehr sei: "Ohne V-Leute haben wir kaum eine Chance, in hochkonspirativ agierende Gruppen einzudringen. Wir können uns natürlich in die Tasche lügen und sagen: Okay, da gibt es abgeschottete Extremistenzirkel, die ziemlich sicher Schlimmes planen, aber da wollen wir nicht ran. Und wenn was passiert, haben wir Pech gehabt." Er glaube nicht, dass das der Ansatz sei, "den wir verfolgen sollten".

 

Zu dem von der rot-rot-grünen Landesregierung erschwerten Einsatz von V-Leuten in Thüringen sagte Kramer: "Es war richtig, die V-Leute-Regelung nach der NSU-Katastrophe neu zu überdenken und sämtliche alten Quellen abzuschalten. In Thüringen dürfen wir V-Leute heute nur im Zusammenhang mit der Aufklärung terroristischer Gefahren nutzen. Dem geht eine umfassende Prüfung der Personen und des Verfahrens voraus. Fakt ist, dass die Arbeit eines Dienstes dadurch nicht einfacher wird."

 

 

 

Zahl der Asylsuchenden

steigt wieder

 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Zahl der registrierten Asylsuchenden ist im November wieder angestiegen: Im Erfassungssystem Easy wurden im November rund 17.500 neue Einträge registriert, berichtet die "Welt". Im Vormonat Oktober lag die Easy-Zahl bei 15.200, im September waren es 15.600 und im August noch 18.100. Die November-Zahl bewege sich "auf dem Niveau der Vormonate", sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums der Zeitung. "Eine wesentliche Veränderung stellen wir nicht fest."  

 

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Habeck über Merkel:

"Das Durchwurschteln

im Alltag kann sie ganz gut. Das reicht aber nicht mehr. Wir brauchen eine andere politische Antwort!"

Jürgen Trittin findet Merkels

erneute Kandidatur "langweilig"

  

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"Was sie sagt,

ist purer Populismus,

ohne Inhalt"

Der Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz bei "Anne Will" (20. 11. 2016) über Kanzlerin Angela

 

 

"Wer sollte es denn sonst machen, wenn nicht die Merkel ..."

Weiter so mit einer zutiefst erfolglosen Kanzlerin?

 

Angela Merkel hat sich  in der "K-Frage" erklärt: Sie will noch einmal antreten. Für eine Aufbruchstimmung im Land wird das nicht sorgen. Dabei hätte Deutschland einen Ruck nach vorn bitter nötig. 

 

Merkel hat in ihrer Amtszeit kein einziges Problem wirklich gelöst. Auch die Fianzkrise ist nicht vom Tisch - und belastet jeden von uns. Merkel ist die personifizierte Perspektivlosigkeit. Sie hat das Land wie kein anderer deutscher Regierungschef zuvor gespalten und an den Rand des Abgrunds geführt.

 

Merkel strahlt keine Hoffnung, Zuversicht aus, die Deutschen haben Angst vor der Gegenwart.  Harmonie zu leben und zu verbreiten - das gelingt Merkel nicht. Sie hat keine versöhnlichen Worte für das - durch sie - verstörte  Land.

 

Ihre Reden sind häufig inhaltsleer. Sie wird nicht konkret, sie kann nicht erklären, nicht diskutieren, sie will das auch gar nicht.

 

Zudem ist die "Gipfel-Diplomatie", die auch sie gerne zelebriert, längst zu einem Ärgernis geworden. Solche Gipfel, die Millionen kosten und nichts bringen, sollen die Allmachtstellung der 'staatstragenden Politiker' in die Welt tragen. Es sind häufig peinliche Ergebnisse und peinliche Bilder.

 

Weiter so mit Merkel? Angeblich haben wir keine Alternative. Dafür hat sie selbst gesorgt. Wenn aber ein Gemeinwesen abhängig ist von einer einzigen Person an der Spitze, dann ist es um dieses Land schlecht bestellt.

 

Vernunft und Sicherheit erwarten sich die Bundesbürger durch eine andere Politik.

 

Und auch dies: Wir sollten es wie die Amerikaner machen. Zwei Amtsperioden für den Regierungschef - mehr nicht.                                                                                           hms

 

 

m e i n u n g

 

(hms) - Die einzigartige und äußerst merkwürdige  Hetze in Deutschland gegen den gewählten US-Präsidenten Donald Trump geht in unverminderter Schärfe weiter. Dieser Tage berichtete die ARD- "Tagesschau", Trump plane nach einer Regierunsgerklärung rund 3 Millionen Illegale, die sich in den USA gesetzwidrig aufhalten und Straftaten begangen haben, auszuweisen. In dem an die Nachricht angehängten Korrespondentenbericht (von Ina Ruck/"die Ruck-Zuck-Ina") wird aber zweimal das Wort Deportationen benutzt. Ein Wort, das für jeden, der die Geschichte ernst nimmt, untrennbar mit dem Holocaust verbunden ist.

 

Und Deportationen im Stile der Nazis (die mit der Ermordung von Millionen Juden endeten) plant Donald Trump ganz sicher nicht!

 

Im Schlußsatz ihres Berichtes spricht die Korrespondentin davon, 2 - 3 Millionen Illegale, die habe auch Obama abschieben lassen. Verstehe  das wer will.  Ich find's verdammt zynisch.  

 

                                                                                         

  

Anna Loos: Ein Satz wie `Wir schaffen das` reicht mir nicht'

FOTO Anna Loos über dts Nachrichtenagentur

 

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Schauspielerin und Sängerin Anna Loos sieht die gesellschaftlichen Probleme, die die Flüchtlingskrise mit sich bringt, differenziert. "Ich finde es wichtig, dass man den Flüchtlingen hilft, die alles verloren haben", sagte die 45-Jährige der Zeitschrift "Für Sie". "Nur reicht mir ein Satz wie `Wir schaffen das` nicht. Politiker müssen Lösungsstrategien entwickeln, sonst können sie den Menschen ihre Ängste nicht nehmen." Deshalb gebe es in Deutschland nun "einen ganz schlimmen Rechtsruck". Zurzeit tourt Anna Loos mit ihrer Band "Silly" durch Deutschland. 

 

 



f r e i e   m e i n u n g


                           v e r a   

l e n g s f e l d

w.achgut.com/

Richtigstellung

 

Der stern kritisierte meine Äußerungen in der Mittwochabend-Sendung von Sandra Maischberger. Er zitiert mich wie folgt:

 

„Nichts, aber auch wirklich nichts, was er dort in diesem größeren Stück über Sachsen, das angeblich braune Sachsen, geschrieben hat, stimmt…da war alles falsch.“

Das ist offenbar missverständlich. Deshalb möchte ich klarstellen, dass ich damit die Tendenz dieses Artikels meinte, die ich als falsch empfinde. Ich wollte damit nicht sagen, dass alle im Artikel aufgeführten Tatsachen falsch sind.

 

In Weiteren habe ich Beispiele von Falschdarstellungen von Ereignissen in der Berichterstattung aufgeführt, die ich nicht mehr auf den stern bezogen hatte. Wenn ich dennoch durch falsche Wortwahl diesen Eindruck erweckt haben sollte, möchte ich mich ausdrücklich dafür entschuldigen. Das beziehe ich auch auf den Satz: „Herr Wüllenweber im stern stellt das wieder ganz verzerrt dar“.

 

Ganz besonders trifft das auf das Beispiel Sebnitz zu, das ich natürlich nicht dem stern zugeordnet wissen wollte, sondern angeführt habe, um daran zu erinnern, dass es schon vor Jahren einen krassen Fall der falschen Verdächtigung von etwa 1000 Schwimmbadbesuchern und damit einer ganzen Stadt gegeben hat. Frau Maischberger hat eingeworfen, dass die erste Berichterstattung von „Bild“ ausging, was ich nach meinem Gedächtnis auch noch einmal bestätigt habe.

 

Mir ging es in der Aufzählung von Beispielen um ein Muster, das sich in der Medienberichterstattung leider seit Sebnitz wiederholt. In allen von mir aufgezählten Fällen hat sich die anfängliche Berichterstattung als unrichtig erwiesen. Es war weder Pegida, noch waren es Rechtsradikale, die für den Tod des Asylbewerbers in Dresden  oder des kleinen Joseph verantwortlich waren. Es gibt auch keine Augenzeugen dafür, dass in Schmölln Einwohner den Jungen zum Todesprung ermuntert haben sollen. Die anfängliche Berichterstattung erfolgte auf Grund der Äußerung einer Frau, die so etwas von Dritten gehört haben wollte.

 

In der Zusammenschau ergibt sich so ein Bild von Sachsen und den Neuen Ländern, das ich als falsch und zutiefst verletzend empfinde. Leider könnte man die Aufzählung solcher Beispiele fortsetzen. Diese von mir kritisierte Berichterstattung spaltet das Land, ist verletzend und vermittelt ein Bild von Sachsen und den Neuen Ländern, das nichts mit der Realität zu tun hat.

 

Was den stern betrifft, habe ich in meinem Text, den ich nach der Sendung veröffentlicht habe, auf die Analyse von Alexander Wendt verwiesen. Ich stimme mit dieser Analyse voll überein, eine darüber hinaus gehende Kritik lag nicht in meiner Absicht.

 


VERA LENGSFELD   die aus dem mitteldeutschen Bundesland Thüringen stammt,  ist eine deutsche Politikerin und Publizistin. Sie war Bürgerrechtlerin und Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR. Von 1990 bis 2005 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages, zunächst bis 1996 für Bündnis 90/Die Grünen, ab 1996 für die CDU. Seitdem betätigt sie sich als freischaffende Autorin.

 

Frau Lengsfeld ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes.